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DRESDEN

DRESDEN Dresden

Ein Satz von Erich Kästner sagt alles über diese Stadt aus: "Dresden ist ein Dreiklang von Geschichte, Kultur und Natur".

Diese Stadt hat eine bewegte Vergangenheit, wie wohl kaum eine andere.

Am Ende des 17. Jahrhunderts machte August der Starke aus Dresden durch seine Liebe zur Kunst und seinem Schöngeist eine barocke Perle .
Zum Anfang des 19. Jahrhunderts kam der Umbruch, sozusagen der Aufbruch in das Industriezeitalter. Hierfür machte sich unter anderem Gottfried Semper stark.

Das Zentrum von Dresden mit seinen schönsten Bauten wurde in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 von alliierten Bomberflotten zerstört. Bereits in den 60ger Jahren begann man mit dem Wiederaufbau des Zwingers und der Staatsoper.

Diese Stadt ist inzwischen wieder aufgeblüht . Sie wird ihrem Beinamen "Elbflorenz" wieder gerecht. Darum ist ein Besuch von Dresden und seiner Umgebung ein Ausflug in Geschichte, Kultur und Natur.
Auch Kongresse und Tagungen zieht das Flair dieser Stadt an. Die hervorragende Gastronomie und die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten lassen kaum Wünsche offen.

Der Zwinger zu Dresden


ZWINGER Seit Jahrhunderten wird Dresden, das “deutsche Florenz”, oder auch “Elbflorenz” genannt, von Reisenden aus aller Herren Lไnder in Wort und Bild bewundert und geliebt.

Die einstigen “drezdzane” (altslaw. Sumpfwaldleute) siedelten wegen der fruchtbaren Auen und dem Fischreichtum des Flusses im 6. Jahrhundert hier an der Elbe. Dann war es vor allem die Lage als Handelsplatz und als zentraler Ort zwischen Mei฿en und B๖hmen, welche die Stadt attraktiv und sie spไter zum Sitz des Markgrafen und im 16./17. Jahrhundert zur kurfrstlichen und k๖niglichen Residenz machte. Die kostbaren Sammlungen und Kunststไtten zogen Baumeister und Architekten, Musiker und Maler, Touristen und Gelehrte wie ein Magnet an. Und diese wiederum prไgten mit ihrer Arbeit, ihren Meisterstcken und Kunstwerken das Antlitz der Stadt.

Auch heute noch bestimmt der Strom das Bild der Stadt: ber fnfundzwanzig Kilometer offene Elbauen. - Landschaft und Stไdtebau sind hier keine Gegensไtze, sondern fr einander bestimmt. Kunst- und Naturgenu฿ sowie geistige Anregung findet der Besucher Dresdens in reichster Auswahl. - Trotz der schweren Zerst๖rung im Februar 1945 und dem mhevollen Wiederaufbau durch seine Bewohner.

Die dritte Semperoper

SEMPEROPER


Am 13. Februar 1985, vierzig Jahre nach der Zerstörung Dresdens, öffneten sich wieder die Pforten des Dresdner Opernhauses. - Der Glanz der Semperoper war wiedererstanden: die vier Ränge mit ihrem stilvollen plastischen und malerischem Schmuck, die gemalten spielenden Putti, die Bildreliefs berühmter Dresdner Schauspieler und Musiker und die feierlichen Vestibüle und Foyers, die Säulen und Bögen. - Die Dresdner Musiktradition, die glanzvollen Opernaufführungen konnten endlich wieder in dem ihnen gebührenden Rahmen fortgesetzt werden.

Die wechselhafte Geschichte des Theaterplatzes ist eng mit dem Namen des Architekten und Baumeisters Gottfried Semper verbunden. Er beabsichtigte, den von Pöppelmann nicht vollendeten Zwinger bis zum Ufer der Elbe zu erweitern, - doch wie jener konnte er diesen Plan nicht verwirklichen. Aber er baute sein erstes großes Theater, ebenbürtig denen in Paris oder Mailand. Das machte ihn weit über Sachsens Grenzen hinaus bekannt.

Als sein Opernhaus im Jahre 1869 ausbrannte, befand sich Semper schon zwanzig Jahre im Exil. Erst durch den Druck der Stände und des kunstgesinnten Dresdner Bürgertums, entschloß sich der Hof, Semper mit dem Wiederaufbau zu beauftragen. Er entwarf ein völlig neues Theater, und sein Sohn Manfred übernahm die Bauausführung. Die Einweihung des zweiten Hoftheaters, ein Bauwerk im Stile der Neorenaissance, fand 1878 statt

Der Dom zu Meißen



MAIßEN

Auf dem Meißner Burgberg nahm vor über 1000 Jahren die Geschichte Sachsens ihren Anfang: König Heinrich I. legte hier ein befestigtes Heerlager an, aus dem die Reichsburg Meißen, Sitz eines Markgrafen, hervorging. Knapp 50 Jahre später wurde der Burgberg noch zusätzlich Bischofsresidenz und 1089 begannen die Wettiner mit dem Aufbau eines starken Territorialstaates, der Markgrafschaft Meißen.

Im ersten Schloßbau Deutschlands, der Albrechtsburg, richtete August der Starke (“Schaffe Er Gold Böttger!”) im Jahre 1710 die erste Porzellanmanufaktur Europas ein. Etwa 20.000 Stücke umfaßt die Modellsammlung der Manufaktur, von denen 2.500 Exponate (jährlich wechselnd) im Porzellanmuseum gezeigt werden. In der Schauwerkstatt, die dem Museum angegliedert ist, kann der Besucher die Herstellung des Porzellans miterleben und die geschickten Finger der “Porzelliner” beim Drehen, Bossieren und der Malerei bewundern.

JAGDSCHLOß MORITZBURG SILBERBERGBAU